CELLE (cz). Unter die ersten
100 wollte er kommen, alles andere bedeute eine Niederlage, hatte der Sülzer
Jörg Grünhagen gesagt. Hier zieht er seine persönliche Bilanz.
"Das Fazit fällt geteilt
aus. Einerseits stehe ich dazu, daß alles außer einer Top 100-Plazierung
eine klare Niederlage darstellt. Mit indiskutablen 2:55 Stunden habe ich
mein Ziel um 25 Minuten verfehlt. Es gibt dafür keinerlei Entschuldigung,
denn jeder Läufer hatte die gleichen Bedingungen. Aber es war schon
früh abzusehen, daß ich Probleme bekommen würde. Als Reisleiter
der Agentur Grosse-Coosmann hatte ich teilweise Arbeitszeiten von 6 bis
23 Uhr. Manchmal muß man aber persönliche Träume zurückstellen,
um anderen Menschen die Erfüllung der ihren zu ermöglichen. Das
mir dies gelungen ist, ist die größte Belohnung. Einen Angriff
auf die Top 100 in New York werde ich 1998 wieder starten.
Bedanken möchte ich
mich bei meinem Physiotherapeuten Charles Busch, der Laufgruppe Celler-Land
und Trainern und Kunden des Fitneß-Studios "body-fit". Und ich bin
stolz, ein Mitglied der Celler "Fun Runners" zu sein, die so überzeugt
haben.
08. November 1997, Cellesche Zeitung