|
Der
Mac im PC oder wie benutzerfreundlich ist benutzerfreundlich?
Endlich
habe ich mal eine Version von Golive bekommen. Schnell installiert
und los geht´s. Doch was ist das??? Hab ich jetzt einen Mac?
Die gesamte Oberfläche wurde von der Mac-Version übernommen.
Das ist für uns Windows-Jünger natürlich etwas ungewohnt.
Sind wir doch eher die komplizierte Benutzerführung gewohnt.
Und das ist dann auch schon der Hauptkritikpunkt an dem Programm.
Keine Kontextmenüs, umständliche Tabellenbearbeitung (Jede
Änderung muss durch einen zusätzlichen Mausklick bestätigt
werden), aber wenn man sich dran gewöhnt hat, geht das Arbeiten
mit Golive recht fix von der Hand.
Das
einfügen eines RollOver-Bildes geht per Doppelklick. Dann noch
die Quellen angegeben und fertig ist der MouseOver-Button. Gut ist
auch die Möglichkeit vorgefertigte JavaScripts in den Head-Bereich
einfügen zu können, so z.B. die Browserweiche. Sie ermöglicht
es, User mit verschiedenen Browsern auf die angepassten HTML-Seiten
weiterzuleiten. Golive unterscheidet da sogar zwischen den Versionsnummern.
Auf der anderen Seite fehlen mir allerdings ein paar wichtige Verhaltensweisen
die ich vom Dreamweaver gewohnt bin. Ansonsten bietet das Programm
alles, was man von einem modernen Editor erwartet. Vorlagen, JavaScripts,
Drag&Drop, StyleSheets uvm. Besonders
hervorzuheben ist wohl die sehr vorbildliche HTML-Bearbeitung und
der cleane HTML-Code, doch für einen HTML-Editor ist das Programm
um einiges zu teuer.
Fazit:
Es muss nicht immer Adobe sein. Wer einen guten Editor sucht, ist
mit HomeSite oder Dreamweaver billiger dabei. Golive ist meist zu
umständlich und zu eigenwillig. Besondere Vorteile in der Zusammenarbeit
mit Photoshop und ImageReady bringt es auch nicht. Der Preis ist
mit rund 800,- DM viel zu hoch. Es ist wahrscheinlich doch eher
ein Programm für Mac-Puristen. Die sind solch hohe Preise auch
gewohnt.
|